Bachelor Physik
Inhalt, Keyfacts, Besonderheiten
Kurzbeschreibung
„Studierende der Physik befassen sich mit Naturvorgängen, die experimenteller Erforschung, messender Erfassung und mathematischer Darstellung zugänglich sind und allgemeingültigen Gesetzen unterliegen.“
– Konkret bedeutet das, dass wir uns mit allen Bereichen der Physik beschäftigen, von den mathematischen Hintergründen über theoretische Physik und Experimentalphysik bis hin zu verschiedensten Vertiefungen.
Website der Universität zum Studiengang findet ihr hier.
Besonderheiten in Heidelberg
Neben den grundlegenden Physikvorlesungen, die an jeder Uni annähernd identischen Inhalt haben, kann man an der Uni Heidelberg aus einer großen Auswahl an Vertiefungen wählen und sich bereits früh im Studium mit interessanten Teilgebieten wie zum Beispiel Astronomie oder Umweltphysik beschäftigen.
Siehe hierzu auch: Modulhandbuch
Bewerbung und Vorbereitung
Bewerbung
Der Studiengang Physik ist an der Universität Heidelberg zulassungsbeschränkt, die Bewerbung ist bis zum 15.07. möglich.
Für die Zulassung sind hinreichend entweder:
1. Erreichen einer Punktzahl von 28 Punkten durch Verrechnung folgender Noten aus den letzten 4 Halbjahren der gymnasialen Oberstufe und anderen Leistungen:
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- Mathematiknoten [0-15] addiert und durch vier dividiert
- Physiknoten [0-15] addiert und durch vier dividiert
- Falls Physik nicht oder nicht durchgehend belegt wurde, werden statt Physik, die Noten aus einem naturwissenschaftlichen oder technischen Fach nach Wahl des Bewerbers zur Berechnung genutzt. Dabei können dreistündige Fächer nur berücksichtigt werden, wenn kein solches Fach vierstündig belegt wurde. Zudem können durch weitere Leistungen bis zu 15 Punkte erreicht werden, wie begonnene naturwissenschaftliche Studiengänge, oder die Teilnahme an fachspezifischen Wettbewerben.
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2. Erreichen von 20 Punkten nach gleicher Berechnungsmethode und die erfolgreiche Teilnahme an zwei etwa 15 minütigen Eignungsgespräch (hier können je 1 bis 15 Punkte erreicht werden). Der Durchschnitt beider Gesprächspunkte wird auf die zuvor erreichte Punktzahl addiert. In Summe müssen mindestens 28 Punkte erreicht werden.
Alle Angaben sind ohne Gewähr. Aktuelle Informationen zu Bewerbungsverfahren, Fristen etc. findest du hier.
Vorbereitung
Grundsätzlich wird keine eigenständige Vorbereitung benötigt. Macht euch keinen Kopf. Wenn ihr den Einführungskurs besucht, werdet ihr mit allem Notwendigen versorgt, sodass ihr gut vorbereitet in euer Studium starten könnt.
Einführungskurs
Der Einführungskurs beinhaltet neben einer mathematischen Vorbereitung und Tipps zum Studieren an der Uni allgemein auch Spieleabende, Wanderungen und eine Kneipentour. Das Rahmenprogramm wird zusammen mit der Mathematik und Informatik durchgeführt.
Er setzt sich aus drei Teilen zusammen:
1. dem Mathematischen Teil. Dieser startet drei Wochen vor Studienbeginn und soll den Übergang von der Schulmathematik zu den ersten Physik- und Mathevorlesungen erleichtern. Hier werden die wichtigsten Mathekenntnisse wiederholt und erste wichtige Konzepte der Unimathematik eingeführt. Am Ende wird eine Klausur geschrieben und es gibt die ersten Leistungspunkte für euer Studium. Also lasst euch diese Chance nicht entgehen.
2. dem Basiskurs. Der Basiskurs: Schlüsselkompetenzen für ein nachhaltiges Studium beginnt in der letzten Woche des Kurses und wird dann über das erste Semester fortgeführt. Er vermittelt sinnvolle Techniken, die einem das Studium erleichtern sollen, z.B. Lerntechniken, Zeitmanagement, und richtige Prüdungsvorbereitung.
3. dem Rahmenprogramm. Neben der ganzen inhaltlichen Vorbereitung geht es zu Beginn des Studiums vor allem auch darum neue Leute kennenzulernen. Bei verschiedenen Aktivitäten wie Wanderungen, Spieleabenden und Workshops habt ihr die Möglichkeit Heidelberg, den Campus und eure Mitstudierenden kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben.
Aufbau
Beispielhafter Studienverlauf
Der Studienverlaufsplan ist exemplarisch zu verstehen. Abhängig von der Wahl einzelner Veranstaltungen kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen.
Eine beliebte Variation ist die Wahl der vertiefenden Mathematik, hierbei werden die Module „Höhere Mathematik für Physiker“ durch „Analysis 1-3“ ersetzt. Wichtig in allen Fällen ist das bestehen der Module „Experimentalphysik 1“ und „Theoretische Physik 1“ bis zum Ende des dritten Semesters, da es sich hierbei um die Orientierungsprüfung handelt. Das Nichtbestehen bis zum Ende des dritten Semesters führt zur Exmatrikulation. Im Bachelorstudiengang Physik 50% besteht die Orientierungsprüfung nur aus „Experimentalphysik 1“. Es ist ebenfalls nicht der Normalfall das Studium in sechs Semestern abzuschließen.

